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2000
km durch Deutschland mit dem Volvo P1800 |
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2232 km mehr sollte unser Volvo P1800 auf den Tacho bekommen, abgesehen von den noch nicht bezifferten Umleitungen. Bei einem herrlichen Sommertag starteten wir gut gelaunt und sehr optimistisch in Richtung Mönchengladbach. Auf dem Weg dorthin haben wir noch Herbert und Doris Steinhauer aufgelesen, diese fuhren diesmal mit ihrem Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet um ihren Volvo P 1800 ES zu schonen, und ab ging die Post. Viele bekannte Gesichter begrüßten uns freundlich. Es war sofort wieder eine schöne Atmosphäre. Die Koffer wurden in Empfang genommen und wir standen fast auf dem gleichen Parkplatz wie im Jahr zuvor. Es war wirklich heiß an dem Tag und uns lockte das VIP-Zelt, doch zuerst mussten die Fahrtunterlagen geholt und die Startnummern montiert oder aufgeklebt werden. So, geschafft und ab ins Zelt, bzw. unter den Sonnenschirm. Bei einem kühlen Glas Sekt konnten wir die noch ankommenden Teilnehmer begrüßen. Der Start begann am Sonntagmorgen dann pünktlich. Gegen 8:20 h setzen wir uns in Richtung Mannheim in Bewegung. Es sollte tierisch heiß werden und so war es dann auch. Die Krönung der ganzen Sache an diesem Tag, war ein Stau vor einer Baustelle in Bacharach am Rhein. Mindestens 45 Minuten betrug die Standzeit. Endlich war die Baustellenampel in Sicht und in der nächsten Grünphase passierten wir, da wir das Warten leid waren, das Signal bei kirschgrün. Gott sei Dank, es geht endlich weiter. Die Klimaanlage wurde eingeschaltet (Ausstellfenster bis in Fahrtrichtung und Lüftungsklappen im Fußraum geöffnet) und weiter geht’s. Nein, so einfach ging es nicht. Im nächsten Ort St. Goar war Schützenumzug und wir standen wieder! Es war mittlerweile 15 oder 15:30 h und wir hatten noch Bingen vor uns bis wir dann in Rüsselsheim gegen 17:00 h unser Mittagessen einnehmen konnten. Wir wären ja längst verhungert, wenn wir nicht zwischenzeitlich Mc drive angesteuert und uns schon mal eine Kleinigkeit gegönnt hätten. Opel live war unser Mittagsziel, als wir ankamen wurde bereits bühnenmäßig abgebrochen. Also haben wir uns dort nicht sehr lange aufgehalten, denn es sollte noch auf die Teststrecke von Opel in Dudenhofen gehen. Dort wurde eine Gleichmäßigkeitsprüfung absolviert. Gegen 21:30 kamen wir dann an unserem Ziel, dem Wasserturm in Mannheim an. Am nächsten Morgen ging es dann fast pünktlich weiter. Nach Sinsheim, Heilbronn und Backnang, der zweiten Etappe, sollte durch das Würtembergische Weinland und durch den Schwäbischen Wald Ulm angesteuert werden. Es wurde uns ein großartiger Empfang angekündigt, doch Petrus machte leider einen Strich durch die Rechnung. Nachdem wir unsere Fahrzeuge dann geparkt hatten, ging man zielstrebig in Richtung Hotel. Später wurde uns von dem Organisator Günter Krön eine Sensation präsentiert. Eine, aus der Badischen Fastnacht bekannte Gruppe, die „Weißahoarer Giggalesbronzer“, heizte in bunten Kostümen stimmungsvoll das Congresscenter mit Guggenmusik ein. Durch Mainfranken ging es dann am nächsten Tag weiter über die „Romantische Straße“ mit DK’s in Giengen, von dort kommen die Steiff-Tiere, Aalen, Crailsheim, Bad Mergentheim, Tauberbischhofsheim, Würzburg, Schweinfurt nach Bad Kissingen. Das Hotel Sonnenhügel klang eigentlich nur vom Namen her schön. Ein Plattenbau mit großzügigen Zimmer, spartanisch übersichtlich eingerichtet. Na ja, wir wollten dort ja nicht unseren Jahresurlaub verbringen und so starteten wir am nächsten Tag durch den Thüringer Wald über Weimar Richtung Leipzig. Leipzig bei Regen, das hatten wir doch schon im vergangenen Jahr erlebt! Auch die Nachtfahrt nach Halle startete bei Regen. Einige Veteranen aus der Umgebung von Leipzig konnten an dieser Ausfahrt teilnehmen. Doch in Halle trauten wir unseren Augen nicht. Der Marktplatz war hell erleuchtet, Menschenmassen, die gegen 22:30 h noch auf der Straße standen und uns mit großem Applaus begrüßten. Es war einfach traumhaft schön. In Schkopau erwartete uns die Feuerwehr und wies uns mit Pechfackeln den Weg zum romantisch mit Kerzenlicht erleuchtetem Schloss. Gegen 0:30 h kamen wir dann wieder zurück und suchten schleunigst unsere Schlafstätte auf. Im SeaSide, ein wunderschönes Hotel, war die Nacht dann nur noch sehr kurz. Motopark Oschersleben sollte Donnerstag das Ziel der Mittagspause werden. Nach der Pause, einer Gleichmäßigkeitsprüfung, wie am Montag auf dem Hockenheimring, startete man dann für den Rest der Tagesetappe. Der Trammplatz in Hannover, den wir noch vom vorigen Jahr, wegen großem Zuschauerinteresse in guter Erinnerung hatten, war bei nasskaltem Wetter leider, obwohl der Organisator sich große Mühe gegeben hatte, eher menschenleer. Der Morgen danach versprach Wetterbesserung. Bis nach der Mittagspause, die wir im Heidepark Soltau hatten, dort hatten wir die Möglichkeit auch Achterbahn zu fahren, oder einfach nur einem Spaziergang zu machen, blieb es trocken, ja, es schien regelrecht die Sonne. In Bremen hatte es jedoch morgens schon geregnet und so war man dort so flexibel, dass man uns mit unseren Fahrzeugen kurzerhand in die Messehalle einfahren ließ. Ein Oldtimer-Teilemarkt war dort organisiert worden und es wurde eine Prämierung der Gast-Oldtimer durchgeführt. Ideal war das Maritim-Hotel direkt neben der Messehalle. Dort stimmte einfach alles. Zimmer, Service, Essen. Leider befanden wir uns wieder auf dem Heimweg, es ging von Bremen wieder zurück, durch ein sehr schönes Museumsdorf in Cloppenburg, Quakenbrück, Neuenkirchen, nach Mönchengladbach. In Tecklenburg meinte man es auf der wunderschönen Schlossstrasse sehr gut mit uns. Sie hatten sehr wahrscheinlich gehört, dass Karin keinen kalten Kaffee mag, denn mit verbrühter Zunge ging es weiter nach Nordkirchen, wo uns nochmals ein Highlight geboten wurde. Wir durften durch den Schlosspark fahren, dies bot eine wunderschöne Kulisse. Nach dem Mittagessen fuhren wir Richtung Heimat und freuten uns schon nach Recklinghausen, Wattenscheid, Essen-Werden auf den Empfang in Krefeld. Dort wurden wir von vielen Bekannten und Freunden erwartet. Übrigens sind wir in allen Städten durch die wir gefahren sind sehr nett begrüßt worden, besonders die Kinder mochten uns, denn wir hatten ca. 600 Lutscher und Zuckerstangen an Bord, die wir während der Wartezeit vor den DK’s an diese verteilt haben. Zur Begrüßung in Mönchengladbach schien die Sonne, wie beim Start. Unsere beiden Fahrzeuge hatten die Strecke ohne Blessuren überstanden, wir hatten es eigentlich auch nicht anderes erwartet und darauf tranken wir, wie jeden Abend nach erfolgreicher Etappe, ein Glas Sekt. Bei der Siegerehrung am Sonntag, wir konnten es kaum glauben, haben wir sogar einen Pokal in unserer Klasse erhalten. Stolz und ein wenig geschafft ging diese beeindruckende Fahrt zu Ende. Wir hoffen, dass die Tour noch lange so weiter fortgeführt wird, so dass wir irgendwann wieder dabei sein können. Karin und Theo Balters
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